Vitamin D

Vitamin D Mangel

Vitamin D wird beim Menschen entweder mit der Nahrung aufgenommen oder bei ausreichend Sonneneinstrahlung (UVB-Strahlung der Sonne) in gewissen Mengen vom Körper selbst produziert.
(Bildquelle: sigrid rossmann/ pixelio.de)

Vitamin D ist vorrangig für den Kalzium-Phosphat-Haushalt im Körper verantwortlich und verstärkt somit den Knochenbau und wirkt sich positiv auf das Immunsystem aus. Im Umkehrschluss kommt man zu dem Konsens, dass bei Mangel das Immunsystem unter anderem stark geschwächt wird.

Ausgewogener Vitamin D Haushalt

Ein Vitamin D Mangel führt zu akuten, lebensbedrohlichen Risiken und kann nachhaltig die Lebensqualität beeinträchtigen. Trotz der Fähigkeit der Selbstproduktion dieses Vitamins sind viele Menschen auf eine zusätzliche Quelle angewiesen. Es müssen daher Lebensmittel aufgenommen werden, die diesen Bedarf decken.

Eine Vitamin D Überproduktion wiederum ist jedoch nicht möglich, da der Körper bei ausreichend Quellen die Produktion selbst steuert und bei Überschuss somit automatisch hemmt.

Folgen eines Vitamin D Mangels

Es gibt inzwischen zahlreiche Studien, die belegen, dass ein Vitamin D Mangel akute bis lebensbedrohliche, dauerhafte Konsequenzen nach sich ziehen kann. Menschen mit einem niedrigen Vitamin D Spiegel weisen laut diesen Studien höhere Wahrscheinlichkeit an Atemswegserkrankungen, Krebserkrankungen, Schlaganfällen und Herz-Kreislauf-Insuffizienz auf.

Hinzukommt, dass Menschen, die bereits an diesen und anderen Erkrankungen wie Osteoporose und Diabetes leiden, einer höheren Sterblichkeit aufgrund eines Vitamin D Mangels unterliegen.

Bei Kindern besteht zudem die akute Gefahr, dass diese bei Mangel an Rachitis erkranken können. Hand in Hand mit dieser Krankheit gehen Wachstumsstörungen, Verformungen der Wirbelsäule oder auch Fehlstellung der Beine.

Vitamin D Bedarf

Überwiegend erfolgt die Produktion des Vitamins mit Hilfe der UVB-Strahlung der Sonne. Bereits die Bestrahlung von 20 Prozent der Haut in einem Zeitraum von 2-3 Stunden mehrmals die Woche reichen im Schnitt aus, um den Bedarf zu decken. Jedoch herrscht natürlich nicht durchgehend strahlender Sonnenschein, sodass dieses Ideal nie erreicht wird. Hinzukommt, dass bei dieser Art Sonnenbaden auf Sonnenschutz verzichtet werden muss, da dieser der Strahlungsaufnahme entgegenwirkt.

Der Vitamin D Bedarf eines ausgewachsen Menschen schwankt im Mittel zwischen 20 – 60 ng/ml bzw. 18 – 67 ng/ml (Mehr zu den Richtwerten gibts auch hier). Ärzte, die nach diesen Richtwerten gehen, können daher schnell einen Mangel ausmachen. Berücksichtigt werden muss jedoch Alter, Statur und Gewicht des Patienten als auch die Jahreszeit.

Vitamin D in der Nahrung

Vitamin D findet sich nur in einer handvoll Lebensmittel und ist eher selten. Wichtige Lieferanten stellen Fisch- und Milchprodukte dar. Gemüse und Obst enthält, entgegen dem Volksmund, kaum bis kein Vitamin D. Eine Alternative können Nahrungsergänzungsmittel in Form von Vitamin D Tabletten sein. Derlei Präparate sind in Drogerien und Apotheken ohne Rezept frei verkäuflich.

Da bei einer zusätzlichen Aufnahme durch Vitamin D Präparate der körpereigene Schutz der Produktionshemmung hinfällig ist, sollte die Eigendosierung in einem gesunden Maß gehalten werden, da sonst unerwünschte Nebenwirkung wie eine Hyperkalzämie (Kalziumüberschuss), Erbrechen, übermäßiger Durst, Kopfschmerzen und Müdigkeit auftreten können.

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