Warme Hände beim Camping

Handwärmer für Campingtrips – kompakt, flexibel, effizient

Beheizbare Handwärmer oder Taschenwärmer lassen sich einfach in den Händen platzieren, in Handschuhe einlegen oder in die Jackentasche stecken. Die kleinen Mini-Heizkörper sind kompakt, flexibel und effizient. Ambitionierte Outdoorfreunde nutzen die wärmenden Helfer bei kalten Außentemperaturen für Campingtrips und Aktivitäten in freier Natur. Auch ältere Menschen und Kinder schätzen komfortable Handwärmer für wohlig warme Momente.
(Bildquelle: Dietmar Meinert/ pixelio.de)

Auf dem Markt tummelt sich eine Vielzahl an Taschenwärmerkonzepten mit unterschiedlichen Funktionsweisen. Es gibt wirklich umfangreiche Testberichte, lesen Sie bei uns zudem, welche Vor- und Nachteile Akku-Handwärmer, Benzin-Taschenwärmer und Kohle-Taschenöfen aufweisen.

Anhaltende Wärme bei allen Outdooraktivitäten

Leistungsstarke Taschenöfen sorgen auch bei eisigen Temperaturen für anhaltende Wärme bei allen Outdooraktivitäten. Eingefleischte Camper starten auch in der kalten Jahreszeit zu erlebnisreichen Touren. Wenn Sie sich gut auf frostige Zeiten vorbereiten und kompakte Handwärmer einpacken, können Sie Ihren Campingtrip ohne Zitterattacken genießen. Angler brauchen feinmotorische Fähigkeiten. Wenn es sehr kalt ist, werden die Finger steif und schränken den Angelspaß ein. Mit einem Taschenwärmer bleiben die Hände auch bei längeren Aufenthalten am See mollig warm. Sollte man notorisch kalte Hände haben, gibt es möglicherweise auch andere Ursachen.

Auch Wanderer, Skifahrer, Jäger oder Naturfotografen profitieren von einem Taschenofen, der schnelle Wärme liefert. Planen Sie eine Trekking-Tour bei kalter Witterung, halten die kompakten Mini-Heizöfen schön warm. Ebenso wissen Mountainbiker oder Skifahrer die Vorzüge von Handwärmern zu schätzen und positionieren die schnellen Brüter in den Handschuhen. Kohlebetriebene Handwärmer erzeugen sehr hohe Temperaturen, Akku-Taschenwärmer sind besonders leicht handhabbar.

Kinder und Senioren sind besonders anfällig für Infektionen. Handwärmer begleiten Kids auf dem Schulweg und schützen ältere Menschen vor kalten Händen beim Spaziergang. Und auch für Stadionbesucher gehören Taschenwärmer inzwischen zum unverzichtbaren Equipment. Die schnell aktivierte Wärme der Taschenöfen entsteht durch unterschiedliche Energiequellen, daher sollten Sie sich vor dem Kauf informieren, welches Konzept für Ihre Anforderungen am besten geeignet ist.

Funktionsweise unterschiedlicher Taschenwärmersysteme

Handwärmer lassen sich überall mühelos einsetzen. Die Funktionsweisen der Mini-Heizer unterscheiden sich jedoch teils deutlich voneinander und sind nicht für jeden Einsatzzweck gleichermaßen geeignet.

Elektrische Handwärmer

Bei diesem Handwärmer-Typ speichert ein Akku die Energie und gibt sie gleichmäßig als Wärme wieder ab. Diese Art Taschenwärmer ist mit Lithium-Ionen-Akkus ausgerüstet, die allerdings im Vergleich mit anderen Modellen eine geringere Kapazität aufweisen.

Wenn Sie einen leicht bedienbaren Handwärmer suchen, ist die elektrische Variante jedoch empfehlenswert. Zudem entstehen beim Betrieb keine Emissionen. Akku-Handwärmer können Sie über Netzteile oder USB-Anschlüsse aufladen. Einige Modelle sind so konzipiert, dass die Energie auf andere Endgeräte übertragbar ist. Diese Funktion ermöglicht das Aufladen der Handwärmer von unterwegs. Die Features in Kurzversion:

  • emissionsfreier Betrieb
  • preiswert
  • einfach aufladbar
  • längere Ladezeiten und eingeschränkte Kapazität

Taschenwärmer mit Benzinbetrieb

Diese Art Handwärmer verbrennt Benzin wie ein Katalysator. Sie befüllen die Vorratskammer mit Benzin, über die der Verdampfungsvorgang stattfindet. Die Benzindämpfe verbrennen an dem katalytischen Material, wodurch Wärme erzeugt wird, die sich über das Metallgehäuse verteilt.

Es kann zu erheblichen Temperaturschwankungen kommen, vor allem bedingt durch die Sauerstoffzufuhr. Ist zu wenig Sauerstoff vorhanden, bleibt die Verbrennung ganz aus. Eine Sauerstoffunterbrechung führt auch zum Löschen des Taschenofens. Sie können herkömmliches Feuerzeugbenzin einsetzen. Die Vor- und Nachteile:

  • extrem hohe Kapazitäten
  • hohe Energiedichte
  • Entwicklung von Benzingeruch
  • im kalten Zustand schwer zu starten
  • erhebliche Temperaturschwankungen

Kohlebasierte Handwärmer

Ein Stück Aktivkohle wird in einer Brennkammer platziert und von der Seite angezündet. Auch bei kohlebasierten Taschenöfen ist die Wärmeentwicklung abhängig von der Sauerstoffzufuhr Die Hitze kann extrem stark werden, was das Brandrisiko erhöht.

Sie können die Wärme nur beim Starten regulieren, indem Sie die Aktivkohle an ein oder mehreren Stellen anzünden. Auch Kohle weist eine hohe Energiedichte auf, jedoch nicht in der Form wie Benzin. Für diesen Handwärmer-Typ gibt es passende Aktivkohlestäbchen, die sehr häufig verwendet werden, aber auch relativ teuer sind. Nachteilig ist die starke Geruchsentwicklung durch die Verbrennungsgase. Gute und weniger gute Eigenschaften:

  • hohe Kapazitäten
  • sehr schnelle Hitzeentwicklung
  • Geruch durch Verbrennungsabgase
  • schwankende Temperaturen

Taschenöfen mit Oxidationsprinzip

Handwärmer, die über Oxidation funktionieren, sind mit Eisenpulver in luftdichten Verpackungen erhältlich. Sobald Sie die Verpackung öffnen, kommt Sauerstoff mit dem Eisenpulver in Kontakt, was eine chemische Reaktion auslöst. Salze und Kohle beschleunigen diesen Reaktionsvorgang.

Liegt die Umgebungstemperatur im Minusbereich, starten Sie die Taschenöfen durch Kneten in der Hand. Die Handwärme dient ebenfalls der Reaktionsbeschleunigung. Wenn Ihre Mini-Heizung zu kalt wird, bricht die chemische Reaktion ab. Diese Handwärmer-Art ist nur einmalig nutzbar. Die Fakten:

  • keinerlei Emission
  • besonders leicht und kompakt
  • langanhaltende Wärme
  • lediglich einmal verwendbar
  • Reaktion nur durch Startwärme

Handwärmer für Einsteiger und Outdoorfreunde

Alle Handwärmerkonzepte haben ihre Vorzüge und Nachteile. Entscheidend bei der Wahl eines Handwärmers sind die individuellen Anforderungen. Möchten Sie nicht gerade zu mehrtägigen Outdoor-Expeditionen aufbrechen, eignen sich elektrisch betriebene Taschenwärmer dank unkomplizierter Handhabung besonders gut. Für ausgedehnte Campingtrips und alle Outdooraktivitäten sollten Sie auf kohle- oder benzinbetriebene Handwärmer zurückgreifen.

Diese Taschenwärmer-Typen überzeugen mit hoher Kapazität und anhaltender Wärme, sind jedoch nicht geruchsneutral. Beachten Sie insbesondere bei der Verwendung kohle- und benzinbasierter Taschenwärmer die Anwendungshinweise und wählen Sie am besten Produkte mit deutschsprachiger Verpackung.

Weitere Camping Tipps:

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

*