Sicherheitskleidung bei der Arbeit

Arbeiten, aber mit Sicherheit

Die Sicherheit sollte immer an erster Stelle stehen, das gilt für alle Lebenslagen, natürlich aber auch für den Beruf. Denn es gibt einige Situationen, bei denen häufig Unfälle entstehen. Vor diesen gilt es sich zu schützen.
(Bildquelle: Bernd Sterzl  / pixelio.de )

Vor Verletzungen schützt nicht nur eine gute Sicherheitsausrüstung, sondern oft sind es auch einfach Absprachen und Regeln. Regelungen sind vielfältig und weichen von Unternehmen und Berufen ab, daher geht es in diesem Beitrag um die Ausrüstung, die Verletzungen vermeiden kann.

Geschützt von Kopf bis Fuß

Nicht in jedem Beruf ist Sicherheitskleidung Pflicht. Und auch nicht jeder Körperteil ist gleichermaßen gefährdet, das kommt ganz auf die Tätigkeiten im Beruf an.

Kopf

Auf der Baustelle natürlich Pflicht, der Helm. So ist man vor herabfallenden Gegenständen geschützt. Sollte die Arbeit in Räumen mit niedrigen Decken stattfinden, bewahrt der Helm auch vor Beulen, vom Kopf-stoßen. Natürlich kennen wir den Helm auch noch aus Alltagssituationen, wie Fahrrad oder Motorrad fahren.

Mehr Informationen: www.dguv.de

Augen

Beim Schweißen oder dem Umgang mit ätzenden Flüssigkeiten nicht wegzudenken, die Schutzbrille. Säure, Splitter, Spreißel oder Späne können ins Auge geraten und dieses empfindlich verletzen. In Laboren gibt es daher auch noch Augenduschen, die sofort zum Einsatz kommen, wenn aggressive Materialien ins Auge gelangen.

Weitere Informationen: www.wikipedia.org

Atem

Im Umgang mit chemischen Materialen können Verbindungen entstehen, die Atemwege angreifen. Aber auch Arbeiten in staubigen und stickigen Räumen sollte der Atemschutz ernst genommen werden. Die Schutzmittel reichen von kleinen Masken, die Partikel aus der Luft filtern, bis hin zu autarken Atemsystemen.

Weitere Informationen: www.feuerwehrmagazin.de

Hände

Bei der Gartenarbeit oder in der Industrie, auf unsere Hände kommt meist ein Großteil der Arbeit zu. Damit diese auch anständig geschützt sind  sollten entsprechende Handschuhe getragen werden. Das können einfache Handschuhe sein, die vor Blasen und Schnittverletzungen schützen oder aber Kettenhandschuhe, die von Metzgern getragen wird oder solche, die vor großer Hitze schützen und in der Industrie zur Anwendung kommen.

Weitere Informationen: www.bghm.de

Oberkörper

In manchen Berufen ist es zudem notwendig den Oberkörper ausreichend zu schützen. Das ist zum Beispiel der Türsteher Beruf, bei dem es zu Messerstechereien kommen kann. So ist man immerhin davor geschützt eine Stichverletzung bei einer Auseinandersetzung davon zu tragen. Polizisten tragen ebenfalls Westen, die sie vor Stich- oder Schussverletzungen schützen.

Weitere Informationen: www.zdf.de

Beine

Gerade in der Forstwirtschaft kann eine Schnittschutzhose Leben retten. Denn es bedarf keiner großen Fantasie sich auszumalen welche Verletzungen eine Motorsäge anrichten kann. Wenn diese doch mal aus der Hand gleitet ist es daher besonders wichtig, dass sie schnell zum Stillstand kommt. Schnittschutzhosen und –schuhe sind aus speziellen Material gefertigt, die den Lauf des Sägeblattes sofort unterbinden. Dadurch fallen die Verletzungen nicht so gravierend aus.

Weitere Informationen: www.stihl.de

Füße

Zu Hause hat sich jeder schon mal den Zeh gestoßen. Aber wenn 20Kilo auf den Fuß fallen, dann entstehen unschöne Verletzungen. Sicherheitsschuhe können die Belastung abfangen. Sie haben eine Stahlkappe, die Stöße und Quetschungen abhalten kann. Zudem weisen sie noch weitere Schutzfunktionen aus. Sie schützen beim Tritt in Nägel, halten Wasser ab und auch Hitze kann ihnen nichts anhaben. Es gibt eine Reihe von Berufen, in denen es vorgeschrieben ist, spezielle Arbeitsschuhe zu tragen.

Weitere Informationen: www.footector.de

5 Tipps zum Schluss

Wir hoffen, dass der Beitrag zur Arbeitssicherheit den ein oder anderen dazu bewegen kann mehr Vorsicht in der Arbeit walten zu lassen. Abschließend möchten wir noch 5 Tipps geben.

  1. Die Schutzkleidung muss vom Arbeitgeber gestellt werden. Dadurch soll gewährleistet werden, dass der Arbeitnehmer keinen Gefahren ausgesetzt ist.
  2. Es lohnt sich auch zu prüfen, ob die Ausgaben für die Sicherheitskleidung – sofern sie nicht vom Arbeitgeber gestellt werden sollte – steuerlich abgesetzt werden kann.
  3. Da die Sicherheitskleidung täglich getragen wird und auch bei harter Arbeit, sollte man diese auch regelmäßig pflegen. Neben der Reinigung sollte diese auch stets gut ausgelüftet werden
  4. Es gibt eine Reihe von namenhaften Herstellern von Sicherheitsprodukten. Damit die Schutzkleidung auch das hält was sie verspricht gibt es Normen, die über gewisse Schutzfunktionen Auskunft geben.
  5. Sollte einmal eine Verletzung von der Sicherheitskleidung abgehalten worden sein, sollte diese ersetzt werden. Denn von diesem Zeitpunkt an gewährt sie keinen zuverlässigen Schutz mehr. Denn das Material kann im Inneren kleine Risse bekommen haben, daher kann die Schutzfunktion nicht mehr in dem Maße garantiert werden, wie bei einem neuen Produkt.

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